Buch-Schmie.de

Verlag Thomas Biedermann

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Technisches Glossar zu Layout-Programmen

Über 200 Fachbegriffe erklärt …

E-Mail Drucken PDF

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Abführungszeichen
Schließendes typografisches Sonderzeichen, das das Ende eines Zitats oder einer Hervorhebung signalisiert.

Absatzstilvorlage
Fest eingestellte Formatierung eines Absatzes in einem Fließtext als Stilvorlage, um in mehrseitigen Publikationen eine einfache und fehlerfreie Formatierung gleicher Absätze zu gewährleisten.

Accent
Das französische Wort für „Akzentzeichen”. Unter einem Akzentzeichen versteht man in der Schrift ein diakritisches Zeichen, das in der gegebenen Sprache zur Markierung des Akzentes verwendet wird: ´ (é), ` (è) und ^ ̂(ê) (Accent aigu, Accent grave und Accent circonflexe).

Alphakanal
Ein Alphakanal in einem Pixelbild ist eine gespeicherte Auswahl, die in einem Bildbearbeitungsprogramm angelegt wird. Er kann in Layoutprogrammen zur Freistellung von Objekten – oder genauer zur Ausblendung von Bildbereichen – genutzt werden. Er ist vergleichbar mit einem Freistellungspfad, funktioniert jedoch nicht auf Vektor-, sondern auf Pixelbasis und hat den Vorteil, dass auch weiche, verlaufende Kanten möglich sind.

Anführungszeichen
Einführendes typografisches Sonderzeichen, das den Anfang eines Zitats oder einer Hervorhebung signalisiert.

Anschnitt
Dokumente, die Bilder oder Strukturen haben, die bis an den Rand des Dokuments gehen, haben einen Anschnitt von mindestens 3 mm, damit es bei dem Beschneiden des Printprodukts in der Weiterverarbeitung keine weißen Ränder gibt.

Antiquaschrift
Druckschriften, die auf Vorbilder der klassischen römischen Schriften zurückgehen. Die Formen der Antiquaschriften bestehen aus geraden und gekrümmten Linien, mit und ohne Serifen. Sie wurden ab dem 15. Jahrhundert gestaltet.

Apostroph
Der Apostroph ist ein Auslassungszeichen. Es kennzeichnet in der deutschen Sprache Auslassungen in einem Wort oder verdeutlicht zwingend den Genitiv von Eigennamen, die im Nominativ bereits auf einen s-Laut enden.

ASCII
American Standard Code for Information Interchange ist eine Zeichenkodierung und bildet die Grundlage für spätere Zeichensätze und -kodierungen.

Auflösung
Die Eigenschaft eines Materials, die den kleinsten Abstand zwischen zwei benachbarten Details beschreibt, die in der Wiedergabe noch voneinander unterscheidbar sind. Je höher die Auflösung, umso mehr Punkte sind vorhanden, umso größer ist die enthaltene Information und umso mehr Details werden sichtbar.

Auslassungszeichen
Die Elllipse (Fachterminus) besteht aus drei aufeinanderfolgenden Punkten, ist aber ein einzelnes typografisches Sonderzeichen. Sie beschreibt die Auslassung von mehreren Wörtern in einem Satz (mit einem Leerzeichen angehängt) oder eines Wortbestandteils (ohne Leerzeichen angehängt).

Ausrichtung
Die Orientierung eines Textes oder von Objekten zueinander auf einer Dokumentseite. Bei Text sind die Ausrichtungen linksbündig (Flattersatz), rechtsbündig, zentriert und Blocksatz üblich.

Außensteg
Rand eines Dokuments (außerhalb des Satzspiegels), der in einem Printprodukt nach außen weist.

Banner
Großflächige Drucke, die für Werbung genutzt werden, um auf etwas aufmerksam zu machen.

Belichtungsgerät
Ein Gerät für die hochauflösende Ausgabe von Druckvorlagen auf lichtempfindlichem Papier oder auf Film. Die Daten werden über ein RIP (Raster Image Processor) für die Belichtung umgewandelt und gerastert.

Beschneidungspfad
Ein in einer Bildbearbeitungssoftware um ein Motiv angelegter Pfad, der einem Layoutprogramm angibt, das Motiv an dieser Stelle zu beschneiden, also den Hintergrund auszublenden.

Beschnitt
Dokumente, die Bilder oder Strukturen haben, die bis an den Rand des Dokuments gehen, bekommen einen Beschnitt von mindestens 3 mm, damit es bei dem Beschneiden des Printprodukts in der Weiterverarbeitung keine weißen Ränder gibt.

Beziér-Linie
Linien als mathematische Kurvenfunktion für die Beschreibung von beliebig geformten Umrisslinien von Objekten. Es werden nur die Anfangs-, Kurven- oder Eckpunkte definiert. Benannt nach dem französischen Ingenieur Pierre Étienne Bézier († 25.11.1999).

Bildbearbeitung
Softwareprogramm, mit dem pixelbasierte Fotos und Bilder für den Druck nachbearbeitet werden können. Die heutigen Bildbearbeitungsprogramme weisen einen großen Umfang an Funktionen und Filtern auf.

Bildformat
Die für Fotos und Bilder gängigen pixelbasierten Bildformate sind TIF, JPG, BMP und PNG, bei vektororientierten Bildern und Grafiken ist es EPS.

Binär
In binären Systemen werden zur Weitergabe von Signalen oder Darstellung von Informationen nur zwei unterschiedliche Werte verwendet, wie Ein – Aus oder Eins – Null. Alle heutigen Computer basieren auf binären Systemen.

Bindestrich
Der im Gegensatz zum Gedankenstrich verwendete Strich, um Wortverbindungen herzustellen.

Bitmap
Pixelgrafik.

Bleikegel
Im Bleisatz bezeichnet der Kegel die gesamte Höhe eines Buchstabens. Die Kegelhöhe wird Schriftgrad genannt und in tpyografischen Punkten angegeben.

Bleisatz
Satzherstellungsverfahren, das mit Bleilettern – Einzelbuchstaben oder Zeilen – arbeitete. Es wurde durch den Fotosatz und dann durch den computergestützten Satz – DTP-Systeme – abgelöst.

Blindtext
Text, der sinnfrei ist, jedoch bei Entwürfen von Printmedien als Platzhalter für die späteren redaktionellen Texte verwendet wird, um so dem Kunden einen weitestgehend einheitlichen Entwurf für das Printmedium vorzulegen.

Blitzer
Weiße Ränder an Dokumentenseiten, wenn kein Beschnitt zugegeben wurde. Oder weiße Stellen im Printprodukt, wenn der Drucker nicht passgenau gearbeitet hat und die vier Prozessfarben minimal versetzt gedruckt wurden.

Broschüre
Kleinere, mehrseitige Drucksache.

Brotschrift
Historische Bezeichnung für Fließtext in Publikationen, weil damit die Setzer im Bleisatz in früheren Jahrhunderten „ihr Brot verdienten”.

Bug
Ein Ausdruck aus dem EDV-Bereich, der einen Programm- oder Softwarefehler bezeichnet.

Bundsteg
Rand eines Dokuments außerhalb des Satzspiegels, der nach innen zum Heftrand weist.

coated
Durch einen pastösen Aufstrich geglättetes – geschlossenes – Papier. Der Aufstrich aus Stärke, Mineralstreichpigmenten und Kunstharzstreichpigmenten kann bis 20 g/m² beidseitig betragen. Der Aufstrich ist in matt, seidenmatt und glänzend möglich.

CMYK
Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow, Black. Für den Offsetdruck von Printmedien werden im entsprechenden Computerpropramm alle vorhandenen Farben in diese vier Prozessfarben zerlegt und dann im Offsetdruck gedruckt.

CIE
Die Commission Internationale de l'Éclairage oder Internationale Beleuchtungskommission ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation. Sie hat das Ziel, internationale Kooperation und Informationsaustausch für die Wissenschaft und Kunst der Beleuchtung zu ermöglichen.

Compact Disc
Digitaler Speicher für große Datenmengen auf einer speziellen Bildplatte.

Composite
Zusammengesetzte Ausgabe im Gegensatz zu einer in die vier Prozessfarben separierten Ausgabe.

Copy&Paste
„Kopieren und Einfügen“. Standardanwendung, wenn ein Text, ein Bild oder eine Grafik aus einer Softwareanwendung herauskopiert und an anderer Stelle eingefügt werden soll. Sehr einfach anzuwenden über die Tastenkürzel Apfel+C (Kopieren) und Apfel+V (Einfügen) (Windows: Strg+C und Strg+V). Das Tastenkürzel Apfel+X (Windows: Strg+X) schneidet Text bzw. ein Objekt heraus. Diese drei Tastenkürzel sind mittlerweile auf jedem Betriebssystem und in jeder Software vereinheitlicht.

Corporate Design
Teilbereich der Corporate Identity. Das Corporate Design beinhaltet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation in der Öffentlichkeit und gegenüber seinen Kunden. Es gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel als auch das Produktdesign oder die Architektur dazu. Das CD will bei jedem Kontakt einen hohen Wiedererkennungswert erreichen. Aus diesem Grund werden ein Firmenlogo und manchmal sogar eine eigene Hausschrift gezielt eingesetzt. Das CD wird von einer Werbeagentur oder der eigenen Grafikabteilung erstellt und in einem Manual entsprechenden externen Personen, die für das Unternehmen arbeiten, zur Verfügung gestellt.

Corporate Identity
Unternehmensidentität. Der abgestimmte Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild gemäß dem Unternehmensleitbild nach innen und außen. Sie ist die „Persönlichkeit” einer Organisation, die als einheitlicher Akteur handelt und auf diese Weise wahrgenommen werden soll.

CtP
Computer-to-Plate. Verfahren, bei dem ohne eine Belichtung von elektronischen Daten auf einen Film direkt auf eine Druckplatte belichtet wird. CtP löst in zunehmendem Maße die Filmbelichtung ab.

DCS
Desktop Color Separation – ,,Farbseparation am Arbeitsplatz‘‘ – ist als Erweiterung des EPS-Formats ein veraltetes Dateiformat zum Speichern von Farbbildern. Ein DCS-Format kann nur aus CMYK-Bildern erstellt werden. Die Prozessauszüge CMYK und eventuelle Volltonfarben werden beim Speichern getrennt gesichert – der Farbauszug wird als Dateianhängsel an den Dateinamen gehängt (Name.C, Name.M, usw.). Dabei wird eine Musterdatei mitgespeichert, die für den Composite-Druck verwendet wird.

Diakritische Zeichen
Diakritische Zeichen sind kleine Zeichen wie Punkte, Striche, Häkchen oder kleine Kreise, die zu einem Buchstaben gehören. Sie markieren eine besondere Aussprache oder Betonung. Die Zeichen werden unter oder über dem Buchstaben angebracht sind – in einigen Fällen auch durch den Buchstaben hindurch.

Digitalkamera
Moderne elektronische Kamera, die Bilder auf einem lichtempfindlichen Prozessorchip auffängt und speichert. Die Digitalkamera hat den Vorteil, dass sie ohne Filmmaterial und -entwicklung auskommt und die gespeicherten Daten direkt auf einen Computer übertragen werden können. Dort können die Bilder bearbeitet und ausgedruckt werden.

DIN lang
Die Bezeichnung für eine Standardgröße für Werbemittel und Briefumschläge gemäß der Deutschen Industrie-Norm. Die gebräuchlichsten Abmessungen sind 210 mm x 105 mm. Der DIN-lang-Umschlag ist 220 mm breit und 110 mm hoch.

dpi
Dots per Inch. Punkte pro Inch. Eine Angabe über die Auflösungsfeinheit. Sie gibt die Anzahl von Druckpunkten pro Inch an. Ein Zoll (=Inch) hat 2,54 cm.

Drag&Drop
„Ziehen und fallen lassen“. Auf diese Weise können mit der Maus Dateien vom Desktop oder einem Ordner aus in Mail- oder andere Programme eingefügt werden.

Druckerei
Firma, die Druckprodukte mithilfe von Druckbildspeichern (Druckform, digitale Daten usw.) auf Bedruckstoffen verschiedener Art herstellt: Papier, Karton, Folien, Blech u. a.

Druckplatte
Druckbildspeicher für Text- und/oder Bildinformationen aller Art für verschiedene Druckverfahren.

Druckvorstufe
Alle dem eigentlichen Druck in einer Druckerei vorgelagerten Arbeitsbereiche. Die Mitarbeiter in der Druckvorstufe prüfen, korrigieren gegebenenfalls und bereiten die digitalen Druckvorlagen auf und erzeugen die Druckplatten, die dann an den Drucker weitergehen.

Duplex
Bild, das aus zwei einzelnen (Schmuck-)Farben besteht.

Ebenenmaske
Wenn man ein Bild in einer Bildbearbeitungssoftware auf mehreren Ebenen anlegt, kann man für einzelne Ebenen auch Ebenenmasken definieren. Alles, was auf der Maske grau oder schwarz gefärbt wird, wird teilweise (bei Grau) oder komplett (bei Schwarz) ausgeblendet. An diesen Stellen werden die darunterliegenden Ebenen partiell oder gar nicht sichtbar. Das eigentliche Bild – der Ebeneninhalt – bleibt bei der Maskierung unangetastet.

ECI
Die European Color Initiative ist eine Expertengruppe, die sich mit der medienneutralen Verarbeitung von Farbdaten in digitalen Publikationssystemen beschäftigt. Sie wurde im Juni 1996 auf Initiative verschiedener Verlage in Hamburg gegründet.

Editorial
Einleitender, regelmässig erscheinender Begrüßungsartikel des Chefredakeurs in einer Zeitschrift oder Zeitung. Ein Mittel zur Leserbindung.

Ellipse
Geschlossene ebene Kurve mit bestimmten Eigenschaften.

EPS
Encapsulated Postscript File. Eine Grafikdatei in der Seitenbeschreibungssprache Postscript, die in Dokumente eingebunden werden kann und daher besondere Anforderungen erfüllt. Sie beschreibt immer nur eine Seite. Eine EPS-Datei kann Objekt-, Rastergrafikdaten, Separationsdaten und auch Schriften enthalten. Sie enthält optional eine Voransicht in geringer Auflösung, die in der Bildschirmansicht als Platzhalter dienen kann.

Eye-Catcher
Blickfänger. Eye-Catcher werden in der Werbung eingesetzt, um z.B. mit einem erotischen Bild oder einem ungewöhnlichen Foto die Aufmerksamkeit des Lesers auf die Titelseite einer Zeitschrift zu ziehen und ihn zum Kaufen zu bewegen. Dazu dienen auch ungewöhnlich gestaltete Bilder, die unsere Erwartungen enttäuschen. Auch die Größe, Bewegung, Intensität, Position, Mehrdeutigkeit und Neuartigkeit eines Bildes sind Mechanismen der Aufmerksamkeitslenkung. Anzeigen bewirken durch Eye-Catcher ebenfalls erhöhte Aufmerksamkeit.

Falzen
Das in der Weiterverarbeitung in einer Druckerei durchgeführte Falten eines Printpodukts.

Falzkante
Kante, an der gefaltet wird.

Farbmodell
Ein Farbmodell ist die Umsetzung eines mathematischen Farbraumes in Beziehung zur Realität. Ein Farbmodell beschreibt den Farbraum, der von einem Eingabegerät – Sehsinn, Fotoapparat oder Scanner – oder einem Ausgabegerät – Bildschirm, Fotografie oder Drucker – unter spezifischen Bedingungen erkannt respektive dargestellt werden kann. Geräte haben unterschiedliche Farbräume, in denen sie registrieren oder darstellen. Dies ist u.a. durch Konstruktionsunterschiede bedingt.

Farbmodus
Man kann Bilder in unterschiedliche Farb-„Arten” umwandeln. Bei den Farbmodi unterscheidet man Strichzeichnung, Graustufen, Duplex, Indizierte Farben, RGB, CMYK und Lab. Je nach Farbmodus erhält man eine unterschiedliche Farbtiefe.

Farbprofil
Im Farbmanagement die „Übersetzung“ der Farbdaten eines Gerätes in einen anderen gerätespezifischen Farbraum. Farbprofile werden bei der Rezeption und beim Speichern von Bildern an die Bilddatei angehängt, damit das Bild entsprechend ausgegeben werden kann.

Farbraum
Ein Farbraum ist eine mathematische Konstruktion und ein Messraum für die einheitliche visuelle Wahrnehmung „Farbe“. In diesen ist die Menge der jeweils betrachteten Farben enthalten.

Farbschwankung
Farbunterschiede beim Druck, die konstruktionsbedingt sind oder gelegentlich auftreten. Beim Offsetdruck garantiert ein vorher gedruckter Proof eine weitestgehende Farbstabilität, da der Proof als Referenz gilt. Die höchste Farbgenauigkeit ergibt sich beim Druck mit Sonderfarben, da diese standardisiert sind. Sie geben auch bei einem Druck nach mehreren Jahren auf den gleichen Bedruckstoffen noch die gleiche Farbe wieder.

Farbtiefe
Anzahl möglicher Bunttöne in unterschiedlicher Sättigung und Helligkeit, die mit einem Scanner erfasst oder von einem Farbmonitor wiedergegeben werden können.

Farbverbindlich
Standardisierter und nach einer ISO-Norm verbindlicher Farbproof, der für den folgenden Offsetdruck Referenz und Maßgabe für den Drucker ist.

Farbverlauf
Ein kontinuierlicher Verlauf in einem Objekt oder Text von einer Farbe in eine andere Farbe. Verläufe können in Grafikprogrammen auch über mehrere Farben angelegt werden. Es sind auch Verläufe mit Transparenzeinstellungen möglich.

Film
Bezeichnung für Fotomaterial auf flexibler, transparenter Kunststofffolie als Schichtträger. Filme werden bei der Belichtung für den Offsetdruck eingesetzt. Sie enthalten gespiegelt die digitalen Daten für die vier Prozessfarben oder auch Schmuckfarben, die ein RIP auf den Film belichtet.

Flachbettscanner
Scanner, bei dem die Text- oder Bilddaten als Vorlage plan erfasst und digitalisiert werden.

Fließtext
Mengentext. Text, der in hoher Zeichenanzahl vorkommt, in Publikationen den Inhalt von Artikeln oder Kapiteln darstellt und den Headlines und Subhe⁠adlines gegenübersteht.

Flyer
Ungefalztes, ein- oder beidseitig bedrucktes Blatt Papier in unterschiedlichen Formaten, das als Werbemittel verwendet wird.

Folder
In mehrere Seiten gefalztes, beidseitig bedrucktes Blatt Papier in unterschiedlichen Formaten, das größere Mengen an Text und Bildern enthalten kann und für Werbezwecke Verwendung findet.

FOGRA
Forschungsgesellschaft Druck e.V.. Die Fogra verfolgt den Zweck, die Drucktechnik in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung zu fördern und die Ergebnisse für die Druckindustrie nutzbar zu machen.

Frakturschrift
Gebrochene Schrift. Fälschlicherweise als Gotische Schrift bezeichnet. Charakteristisch sind die langen, geschwungenen Ansatzstriche bei den Großbuchstaben und die gebrochenen Rundungen. Findet heute nur noch für „historische” Titelzeilen, bei Urkunden und Jubiläen oder Stadtfesten Verwendung.

Freisteller
Ein Bild, auf dem eine Person, ein Objekt oder Gegenstand mittels eines Beschneidungspfads vor dem Hintergrund freigestellt wird. Freisteller finden häufig Verwendung bei Titelseiten von Zeitschriften, wenn der Kopf einer Person freigestellt über dem Zeitschriftentitel steht.

Fußsteg
Rand eines Printmediums am unteren Ende des Dokuments. Er beinhaltet meistens die Pagina.

Gedankenstrich
Typografisches Sonderzeichen, das dem Halbgeviert entspricht und kein Bindestrich ist. Gedankenstriche werden für eine gedankliche Pause innerhalb eines Satzes verwendet. Und als Minuszeichen, Bis-Strich, Streckenstrich, Spiegelstrich, Auslassungsstrich oder Ersatz für Klammerzeichen.

Geviert
Begriff aus dem Bleisatz. Ein nichtdruckendes, quadratisches Bleisatzklötzchen, dessen Seitenlänge der Höhe des Schriftkegels entspricht – also die maximale Breite bzw. Höhe. Das Geviert findet nur in der englischsprachigen Literatur als Gedankenstrich Verwendung.

Glyphe
Ein Begriff aus der Typografie. Eine Glyphe ist die grafische Darstellung eines Schriftzeichens – zum Beispiel eines Buchstabens, eines Silbenzeichens, einer Ligatur oder eines Buchstabenteils. Das (Buchstaben-)Zeichen ist die abstrakte Idee eines Buchstabens, die Glyphe deren konkrete grafische Darstellung.

Goldener Schnitt
Regel für einen harmonischen optischen Aufbau: Das kürzere Stück einer Strecke verhält sich zum längeren Stück wie das längere Stück zur Gesamtlänge. Er wird sowohl für die Gestaltung von Seiten als auch für den Ausschnitt von Fotografien verwendet.

Graustufenwert
Prozentangabe für einen grauen Farbton. Weiß hat einen Graustufenwert von 0 %, Schwarz dagegen von 100 %.

Griffecke
In der Verlagsbranche üblicher Begriff für die rechte obere Ecke einer Zeitung oder Zeitschrift – direkt neben dem Titel –, der bei vorhandenem Platz gern ausgesuchten und langjährigen Anzeigenkunden für eine kleine Anzeige frei gehalten wird. Dieser Anzeigenplatz erregt beim Lesen des Printprodukts die meiste Aufmerksamkeit.

Groteskschrift
Schriften, die keine Serifen besitzen. Sie wurden erstmals im 19. Jahrhundert entwickelt. Die Bezeichnung soll daher kommen, dass diese Schriften bei ihrer erstmaligen Verwendung in der Öffentlichkeit vielen Lesern „grotesk” vorkamen, da sie keine gewohnten Serifen hatten.

Grundlinie
Schriftlinie. Eine Linie, auf der eine Schrift in unterschiedlichen Größen steht.

Grundlinienraster
Raster für Fließtext, das die Registerhaltigkeit des Fließtextes auf beiden Seiten eines beidseitig bedruckten Printmediums gewährleistet.

Grundlinienversatz
Ein Verschieben von Text unter oder über die vorhandene Grundline. Diese typografische Änderung kann bei bestimmten Anforderungen für eine gute Gestaltung notwendig sein.

Guillemets
Französische An- und Abführungszeichen. Die korrekten französischen Zeichen, die nach «außen» weisen, dürfen im Deutschen nicht verwendet werden. Dagegen sind die nach »innen« zeigenden Guillemets in Deutschland typografisch zulässig.

Gutenberg
Erfinder des Buchdrucks im 15. Jahrhundert in Mainz.

Haarlinie
Linie, die nur ein Pixel stark ist. Haarlinien sollen in Printmedien vermieden werden, da sie im Druck meistens „wegbrechen” und nicht mehr zu sehen sind.

Halbgeviert
Die halbe Länge eines Gevierts, im Deutschen als Gedankenstrich verwendet.

Handout
Flyer – meistens in einem kleineren Format – mit Veranstaltungshinweisen, der z. B. auf dem Campus einer Universität oder von Firmen zur Kundengewinnung in der Fußgängerzone an Interessierte verteilt wird.

Headline
Überschrift.

Hurenkind
Typografischer Fachbegriff, der die letzte Zeile eines Absatzes in einer Textspalte beschreibt, die als einzelne Zeile in die neue Textspalte umbricht und allein an deren Anfang steht. Hurenkinder sind typografisch ungern gesehen und sollen vermieden werden.

ICC
International Color Consortium. Organisation, die 1993 zur Vereinheitlichung der Farbmanagementsysteme für alle Betriebssysteme und Softwarepakete gegründet wurde.

Impressum
Druckvermerk. Rechtlich vorgeschriebener Vermerk in Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und Websites, z.B. über das Copyright und bei Printmedien den im Sinne des deutschen Presserechts Verantwortlichen.

Index
Übersicht über alle wichtigen (Fach-)Begriffe in einem Buch, die meistens am Ende des Buches angefügt wird.

Infografik
Bezeichnung für Charts oder Diagramme, die vor allem in der Meinungsforschung verwendet werden.

Initiale
Hervorgehobener erster Buchstabe eines Absatzes, dessen Schriftgröße diejenige des Fließtextes überragt. Sie kann mehrere Zeilen groß sein.

Innensteg
Bundsteg. Rand eines Printmediums, der nach innen zum Bund zeigt, wo das Medium zusammengefasst ist.

ISO
Die Internationale Organisation für Normung ist die internationale Vereinigung von Normungsorganisationen und erarbeitet internationale Normen.

JPG
Ein Grafikformat, das von der Joint Photographic Experts Group zur Speicherung von Bildern entwickelt wurde, die nach einer JPEG-Norm komprimiert werden. JPG ist das im Internet am weitesten verbreitete Grafikformat für Fotos.

Kalibrierung
Einstellung von Geräten auf Standardwerte, um zuverlässige und gleichbleibende Farbergebnisse zu erzielen. Eine Kalibrierung wird normalerweise bei Eingabegeräten wie Scannern als auch bei Ausgabegeräten wie Monitoren und Druckern vorgenommen. Sie ist nur mit einem hohen finanziellen und technischen Aufwand durchzuführen.

Kanäle
Farbkanäle bieten Informationen über die im Bild enthaltenen Farbkomponenten. Die Anzahl der Farbkanäle ist abhängig vom Modus – pro Farbauszug gibt es einen Kanal. CMYK-Farbbilder haben vier Farbkanäle, RGB-Farbbilder nur drei.

Kapitälchen
Schriftschnitt, bei dem alle Buchstaben in Versalien dargestellt werden, jedoch die Minuskeln im Vergleich zu der einleitenden Versalie eines Wortes nur in 60–70% der Höhe dieser Versalie.

Kolumnentitel
Vermerke zur jeweiligen Seite einer Zeitung oder Zeitschrift oder eines Buches. „Tote” Kolumnentitel bestehen nur aus Seitenzahlen in der Kopf- oder in der Fußzeile. „Lebende” Kolumnentitel enthalten Angaben über Inhalt, Kapitel- oder Buchtitel. Auf der linken Seite steht meist eine kurze Wiederholung der Kapitelüberschrift und auf der rechten Seite stehen Informationen zum Seiteninhalt.

Komprimierung
Unterschiedliche Verfahren, die Datenmenge von Dateien bei weitestgehendem Beibehalten der Informationen in der Datei in der Speichergröße zu verringern. Es gibt weitestgehend verlustfreie Komprimierungen und verlustbehaftete.

Kontextsensitives Menü
Ein Pulldown-Menü, das bei einem markierten Objekt, einem Text oder einer Tabelle mit Ctrl bzw. Ctrl+Umschalt und Mausklick (Windows: rechte Maustaste) aufgerufen werden kann. Es beinhaltet zusammengefasst alle Menüfunktionen, die speziell für die jeweilige Markierung möglich sind.

Kontur
Die Außenlinie einer Grafik oder Schrift, die auch modifiziert werden kann.

Konvertierung
Umwandlung eines Mediums in ein anderes Medium, z.B. die Umwandlung eines Dateiformates in ein anderes, damit es von einem anderen Softwareprogramm gelesen werden kann.

Kopfsteg
Rand am oberen Teil eines Printprodukts. Enthält meistens den Kolumnentitel.

Kursiv
Schriftschnitt, bei der die Zeichen und Ziffern einer Schrift schräg dargestellt werden. Eine andere Bezeichnung dafür ist „italic“.

Lab
Der Lab-Farbraum wurde von der Commission International de l’Eclairage = Internationale Beleuchtungskommission entwickelt und heißt offiziell CIE-L*a*b*-Farbraum. Er ist ein Messraum, in dem alle wahrnehmbaren Farben enthalten sind. Eine der wichtigsten Eigenschaften des L*a*b*-Farbraums ist seine Geräteunabhängigkeit. Der Mensch sieht Farben nicht in Rot-⁠, Grün- und Blauanteilen und auch nicht in Cyan-, Magenta- und Gelb-Anteilen. Sondern nach Helligkeit (L = Luminanz), Sättigung (C = Chroma) und Farbton (H = Hue). Der Lab-Farbraum kann in einem kugelförmigen Modell dargestellt werden, dessen drei Achsen die L-, C- und H-Werte enthalten. Da Sättigung und Farbton mit den Koordinaten a respektive b angegeben werden, erhält der Far⁠braum somit die Bezeichnung Lab.

Laserdrucker
Farb- oder S/W-Drucker mit Lasertechnologie. Das zu druckende Dokument wird mittels eines Lasers auf eine magnetisierte Trommel aufgetragen. Diese überträgt Farbpartikel – den Toner – auf das durchlaufende Papier. Danach wird der Toner durch eine Fixiereinheit mittels Hitze auf dem Papier fest eingebrannt.

Laufweite
Abstand zwischen den Zeichen einer Schrift.

Layout
Anordnung von Bildern und Texten auf einer Seite.

Legende
Unter der Legende versteht man eine Beschreibung der verwendeten Symbole, Signaturen und Farben. Bei Tabellen weist sie durch eine Beschreibung des Dargestellten in Textform auf die wesentlichen Inhalte der Tabelle hin.

Lesefluss
Der Ablauf oder der optische Weg, wie ein Leser ein Medium liest. Generell wird ein interessierter Leser eine Zeitschrift auf der zweiten und dritten Seite aufschlagen. Als Erstes fällt sein Blick auf die rechte Seite außen. Dann erfolgt der Lesefluss von der Seite zwei links oben nach rechts unten und auf der Seite drei genauso. In anderen Kulturen ist aufgrund der Kultur und Sprache ein anderer Lesefluss vorhanden.

Lesegewohnheit
Kulturell und sprachlich bedingte Gewohnheit, wie man ein Printmedium oder eine Website liest. Gegenüber stehen sich westliche Lesegewohnheiten und arabische, hebräische und einige asiatische Lesegewohnheiten. Lesegewohnheiten sind wesentlich für die Art, wie ein Medium gestaltet wird. Anzeigenkunden in westlichen Ländern, die eine große Aufmerksamkeit für ihre Anzeige wollen, buchen daher einen Anzeigenplatz vorzugsweise auf der dritten (rechten) Seite einer Publikation oder generell auf einer rechten Seite außen. Werbegewohnheiten in anderen Ländern folgen anderen Gesetzmäßigkeiten.

Letter
Buchstabe einer Bleisatzschrift.

Ligatur
Buchstaben, die näher zusammenstehend eine optisch schönere Darstellung ergeben und somit als ein Zeichen dargestellt werden – Beispiele sind fi und  fl.

lpi
Lines per Inch, also die Anzahl der Linien eines Rasters bei der Belichtung pro Inch. Ein Zoll (=Inch) beträgt 2,54 cm.

Mailing
Ein Newsletter in elektronischer Form per E-Mail.

Manga
Japanischer Comic. Da Japaner aufgrund ihrer Kultur und Schrift aus unserer europäischen Sichtweise „von hinten nach vorne” lesen, sind auch deutsche Übersetzungen von Mangas in dieser Weise aufgebaut: Man schlägt einen Manga also „hinten” auf.

Marginalie
Eine Zusatzinformation zu einem Artikel oder Kapitel, die außerhalb des Satzspiegels in eine eigene Marginalspalte gesetzt wird. Marginalien können als zusätzliches Gestaltungselement für Zeitungen, Zeitschriften oder Bücher verwendet werden und diese auflockern.

Marvin
Ein Easteregg oder auf Deutsch: Osterei. Ein Easteregg ist eine spezielle Spielerei oder ein Gimmick, das die Programmierer einer Software bar jeden Nutzens zur Belustigung des Anwenders eingebaut haben. In Quark XPress markieren Sie ein beliebiges Objekt und drücken Apfel+Alt+Umschalt+´(Akzent). Der Außerirdische Marvin erscheint und pulverisiert das markierte Objekt. Rückgängig zu machen mit Apfel+Z. Wenn Sie dieses Spielchen fünf Mal nacheinander gespielt haben, erscheint beim fünften Mal Marvins Gegner und zerschießt Marvin mit einer Bazooka in farbenfrohe Teilchen.

Marvin, der AußerirdischeMarvins außerirdischer Feind

Medienkeil
Der Medienkeil ist eine Datei mit festgelegten Farbwerten, die in Prüfdrucke eingebunden wird. Mit dem Medienkeil kann nachgemessen werden, ob der Druck oder der Proof nach Standards erfolgt ist.

Mehrseiter
Ein Printmedium wie eine Zeitung, eine Zeitschrift, ein Katalog oder ein Buch, das – im Gegensatz zu einem Flyer oder Folder – aus mehreren Seiten besteht.

Mengentext
Fließtext. Text, der in hoher Zeichenanzahl vorkommt, in Publikationen den Inhalt von Artikeln oder Kapiteln darstellt und den Headlines und Subheadlines gegenübersteht.

Metallton
Sonderfarbe, die im Vierfarbprozess im Offsetdruck meistens nicht richtig gedruckt werden kann. Daher wird für einen Metallton eine zusätzliche Sonderfarbe im Dokument hinzugefügt und beim Druck mit einer standardisierten, vorgefertigten Metallfarbe – die aus einem Farbenkatalog ausgewählt werden kann – ein zusätzlicher Druckdurchgang gemacht.

Minuskel
Kleinbuchstabe.

Mittellinie
Von der Grundlinie aus gemessene Höhe von Kleinbuchstaben ohne Oberlänge – wie beim a und c.

Monitor
Bildschirm eines Arbeitsplatzes mit Computer und Ausgabegerät für elektronisch gespeicherte Informationen wie Texte und Bilder.

Monochrombild
Einfarbige Bildvorlage.

Montagefläche
Die ganze Arbeitsfläche in einem Layout- oder Illustrationsprogramm, die zur Arbeit mit einem Dokument zur Verfügung steht. Diese beinhaltet die eigentlichen Dokumentseiten, die gedruckt werden. Und darüber hinaus die sonstige Fläche, die zur Ablage von Grafiken oder anderen Elementen, die später im Dokument gebraucht werden, genutzt werden kann. Die Elemente auf der Montagefläche können jedoch nicht gedruckt werden.

Musterseite
Eine einzelne oder Doppelseite, die alle wiederkehrenden Elemente in einem Dokument enthält – wie Pagina, Kolumnentitel oder grafische Schmuckelemente. Ein Dokument kann mehrere Musterseiten enthalten, wenn z.B. in einem Buch die einzelnen Kapitel unterschiedlich gestaltet sind. Musterseiten sind keine „richtigen” Seiten und können nicht gedruckt werden. Sie werden im Hintergrund den eigentlichen Dokumentenseiten zugeordnet und zeigen dann die auf ihnen abgelegten Inhalte.

Newsletter
Periodisch erscheinende Mitteilung einer Firma oder Organisation in elektronischer Form als E-Mail oder postalisch als gedruckte Version.

Nullpunkt
Treffpunkt der x- und y-Linie eines zweidimensionalen Maßsystems mit zwei Linealen in einem Dokument. Standardmäßig sitzt der Nullpunkt in der linken oberen Ecke eines Dokuments.

Nutzen
Die Anzahl der Einzelteile bzw. Exemplare eines Printmediums, die auf eine Papierbahn bzw. einen -bogen gedruckt, herausgeschnitten und genutzt werden können. Der Begriff wird auch für Einzelteile verwendet.

Oberlänge
Teil von Kleinbuchstaben, der die Mittellinie nach oben überschreitet – wie beim h und b.

Offener Job
Die Weitergabe eines offenen Quelldokuments mit allen verwendeten Bilder, Grafiken und Schriften an eine Druckerei für den Druck. Im Gegensatz zum Einsatz eines geschlossenen PDF-Dokuments birgt der offene Job sehr große Fehlermöglichkeiten in sich und wird heute nicht mehr angewandt.

Offsetdruck
Flachdruckverfahren, das indirekt im Rotationsprinzip auf einzelne Bögen oder auf Rollenpapier druckt. Der Offsetdruck ist das heute dominierende Druckverfahren und sehr vielseitig einsetzbar.

Opazität
Ein Maß für die Lichtundurchlässigkeit von Stoffen. Im Printbereich ist damit die Lichtundurchlässigkeit von Papierarten für Printmedien gemeint.

Opentype-Schrift
Ein neues Schriftenformat, das von den Firmen Microsoft und Adobe entwickelt wurde. Das OpenType-Format überwindet wesentliche Begrenzungen der weitverbreiteten Fontformate TrueType und PostScript: Es ist plattformübergreifend, es bietet typografische Fähigkeiten wie z. B. sprachspezifische Ligaturen, und aufgrund der besseren Unicode-Unterstützung wird die für traditionelle PostScript-Fonts geltende Grenze von 256 adressierbaren Zeichen pro Font überwunden.

OPI
Open Prepress Interface. In Arbeitsgruppen wird beim Layout mit niedrigauflösenden Bildern gearbeitet, um die Auslastung und Rechenzeiten der Computer gering zu halten und somit die Arbeitszeit zu verringern. Für die Ausgabe und Belichtung werden von einem OPI-Server die niedrigauflösenden Bilder gegen die gleichen, diesmal jedoch hochauflösenden Bilder ausgetauscht.

Outline
Eine Zeichnung oder Schrift, die nur in ihren Umrissen dargestellt ist.

Pagina
Seitenzahl.

Papiersorte
Bedruckstoffe für den Offsetdruck. Es gibt u.a. ungestrichene Bedruckstoffe wie Offsetdruckpapier oder Naturpapier, gestrichene Bedruckstoffe wie Bilderdruckpapier oder Kunstdruckpapier oder Spezialpapiere wie selbstdurchschreibendes Papier.

Papierweiss-Simulation
Begriff aus dem Farbmanagement. Verschiedene Papiersorten haben verschieden helle Weißpunkte. Bei einer farbmetrischen Erfassung einer Vorlage dient die Papierweiss-Simulation dazu, die Farbe des Vorlagenpapiers zu messen und anschließend zu simulieren.

Passer
Bei mehrfarbigen Druckprodukten das exakte Über- oder Nebeneinanderstehen der einzelnen Farben.

Passkreuz
Druckmarkierungen auf den Belichtungsfilmen, die dem Drucker die genaue Montierung der vier Prozessfarbenfilme ermöglichen, damit es beim Druckprodukt keine Passer gibt.

PDF
Portable Document Format. PDF ist ein plattformübergreifendes Dateiformat für Dokumente, das von der Firma Adobe Systems entwickelt wurde. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es aus allen Softwareprogrammen erzeugt werden kann und alle Spezifikationen und Formatierungen aus dem Ausgangsprogramm in das PDF übernimmt. Somit ist es ein geschlossenes Format, denn Korrekturen an PDFs können nur bedingt ausgeführt werden, generell greift man auf das Quelldokument zurück. PDF ist das heute gängigste Dokumenten-Format zum elektronischen Versand per E-Mail oder zur Weiterleitung von Daten an Druckereien für den Offsetdruck.

PDF/X
Sammelbezeichnung für PDF-Dateien, die zu einer Industrie-Norm konform sind, um sicherzustellen, ob diese vorlagengetreu gedruckt werden können oder nicht. PDF/X enthält bestimmte Anforderungen der Druckindustrie für Druckvorlagen. Bestimmte Angaben, die für den Druck notwendig sind, werden vorgeschrieben und Inhalte, die sich nicht drucken lassen, werden untersagt. Auf diese Weise lässt sich die Übermittlung von Druckvorlagen erheblich zuverlässiger gestalten.

Pfad
Zeichnungselement in einer Vektorgrafik. Die Linie eines Pfades setzt sich in Illustrationsprogrammen nicht aus einzelnen Pixeln, sondern aus Kurvenzügen – den Segmenten zwischen einzelnen Ankerpunkten – zusammen.

Pixelbild
Ein Bild, das aus unterschiedlichen Pixeln aufgebaut ist und nicht aus Vektoren. Es kann sich um eine Strichgrafik, ein Graustufenbild oder ein Farbbild handeln. Pixelbilder sind nicht beliebig skalierbar und verlieren beim Vergrößern schnell Auflösung und Schärfe. Sie werden in den gängigen Formaten JPG (komprimiert) und TIF (unkomprimiert) abgespeichert.

Polygon
Vieleck.

Postscript
Eine Seitenbeschreibungssprache (Programmiersprache) der Firma Adobe Systems im Desktop-Publishing-Bereich. Postscript ist heuzutage ein Standard für Laserdrucker und Belichtungsgeräte. Mit Postscript können sowohl Vektor- als auch Bitmap-Grafiken sowie Postscript-Schriften verarbeitet werden.

Postscript-Schrift
Eine Computerschrift, die auf der Seitenbeschreibungssprache Postscript beruht. Die Schrift ist auf Vektoren aufgebaut und keine Bitmap(=Pixel)schrift.

PPD
Postscript Printer Description (File). Eine Textdatei, in der die speziellen Eigenschaften eines Postscript-Druckers beschrieben werden. Beim Drucken auf einen Postscript-Drucker muss die für den jeweiligen Ducker spezielle PPD-Datei im Druckmenü ausgewählt werden – auch wenn für alle Postscript-Drucker derselbe Druckertreiber verwendet wird.

ppi
Pixel per Inch. Die Auflösung eines Pixelbildes.

Primärfarbe
Grundfarbe, die nicht aus anderen Farben gemischt werden kann. Blau, Grün und Rot sind additive Grundfaben und Cyan, Magenta und Gelb substraktive Grundfarben. Durch das Mischen von zwei Grundfarben entstehen Sekundärfarben, durch Mischen von drei Grundfarben Tertiärfarben.

Proof
Ein standardisierter, meistens nach ISO-Normen erfolgender Druck eines Printprodukts auf unterschiedlichen Augabegeräten mit einer hohen Farbverbindlichkeit zum Vergleich mit dem darauf erfolgenden Offsetdruck. Ein Proof ist farbverbindlich und maßgebend als Referenzdruck.

Prozessfarbe
Eine der Farben Cyan, Magenta, Gelb oder Schwarz, die im Offsetdruck verwendet werden.

Punkt
Typografisches Maß. Umrechnung: 1 Punkt (p) = 0,375 mm. In der Druckvorstufe und Reproduktion ist der Punkt die Kurzbezeichnung für einen Rasterpunkt.

Raster
Gleichmäßige Anordnung oder Struktur. Texte, Bilder und Grafiken eines Printmediums werden – sofern diese nicht ausschließlich aus reinen Druckfarben bestehen – zur Darstellung verschiedener Graustufen oder Farbtöne gerastert.

Rasterweite
Die Angabe der – wie auf einem gleichmäßigen Gitternetz stehenden – Rasterlinien pro Zentimeter, abgekürzt L/cm. Bei einem Raster von 60 L/cm stehen somit 60 Rasterpunkte auf einer Strecke von 1 cm nebeneinander. Gebräuchlich ist auch die englische Angabe in L/inch, wobei ein Zoll (=Inch) 2,54 cm entspricht. 60 L/cm wären somit 152,4 L/inch, gerundet 150 dpi (dots per inch).

Referenzfarbraum
CIE-Lab-Farbmodell, das auf Untersuchungen der menschlichen Farbwahrnehmung basiert, sodass darin alle vom Menschen wahrnehmbaren Farben enthalten sind. Der Vorteil dieses Farbraumes ist seine Geräteunabhängigkeit. Der „L*a*b*-Farbraum“ wird oft in der Farbreproduktion als Referenzfarbraum verwendet, über den die anderen Farbräume definiert werden – wie der RGB-Farbraum (Monitordarstellung) oder der CMYK-Farbraum (Offsetdruck).

Registerhaltigkeit
Standgerechtes Aufeinanderstehen der Vorder- und Rückseite bei beidseitig bedruckten Produkten.

RGB
RGB-Farbraum (Rot, Grün, Blau). Der RGB-Farbraum ist ein additiver Farb-raum. Alle drei Farben zusammen ergeben die Farbe Weiß; sind keine RGB-Farbwerte vorhanden, erhält man die Farbe Schwarz. Der RGB-Farbraum wird heute in Digitalkameras, Scannern und Monitoren verwendet.

RIP
Raster Image Processor. Ein Gerät, das digitale Daten rastert und so in der Druckvorstufe für die Belichtung vorbereitet.

Rundsatz
Textzeilen, die an einer Kurve, einem Kreis oder einer Ellipse entlanglaufen.

Satzspiegel
Der Bereich eines Printmediums, der innerhalb der Stege liegt und den zu druckenden Teil mit Text und Bildern enthält.

Scanner
Optisch-elektronisch arbeitende Geräte zur Erfassung, Digitalisierung und Verarbeitung von Bild- oder Textinformationen. Die Daten werden auf einem Computer bearbeitet und gespeichert.

Schmuckfarbe
Anderer Begriff für Volltonfarbe.

Schneidemaschine
Maschine in der Druckweiterverarbeitung, die dazu dient, Printmedien auf ihr Endformat zu beschneiden. Dazu wird das Printprodukt in einer bestimmten Menge an den Schneidemarken, die auf dem Produkt gedruckt sind, beschnitten.

Schreibschrift
Auch Handschrift genannt. Sie erinnert an die normale Handschrift eines Menschen, wie sie früher mit der Tuschefeder geschrieben wurde.

Schriftfamilie
Eine Zusammenstellung von verschiedenen Schriftschnitten einer Schrift.

Schriftschnitt
Eine Variation oder Auszeichnung einer Schrift wie Kursiv, Fett oder Kapitälchen. Gut designte Schriften haben für jeden Schriftstil eine eigene Schriftvariante. Bei einfachen Schriften berechnet der Computer die Variation mathematisch, was bei der Belichtung manchmal zu Problemen führen kann.

Schriftstil
Andere Bezeichnung für Schriftschnitt.

Schusterjunge
Typografischer Fachbegriff für die erste Zeile eines neuen Absatzes, die noch in der vorhergehenden Textspalte als einzelne Zeile am Ende der Spalte steht und dann in die neue Spalte umbricht. Schusterjungen werden von Verlagen heutzutage weitestgehend akzeptiert.

Scribble
Ein freihändig gezeichneter Entwurf für die Konzeption eines Printmediums.

Seitenlayout
Das Layout eines Printmediums auf einer Seite, das sich auf den Satzspiegel bezieht. Layout bezeichnet eigentlich die künstlerisch ansprechende Anordnung von Texten und Bildern auf einer Seite.

Semiserifen-Schrift
Eine Schrift mit „halben” Serifen.

Separation
Auftrennung von Farben in der Druckvorstufe in die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Mit den so erstellten separierten Filmen bzw. Druckplatten werden im Offsetdruck alle gängigen Farben gedruckt.

Serifen
Charakteristische An- und Abstriche an bestimmten Druckschriften. In der Umgangssprache als „Füßchen” an den Schriften bezeichnet. Serifenschriften werden für längeren Fließtext verwendet, da die Serifen den Lesefluss unterstützen und der Text besser gelesen werden kann als Text mit einer serifenlosen Schrift.

Serifenlos
Schriften ohne Serifen, z.B. Groteskschriften oder Handschriften.

Server
Ein Computer, der im Firmennetzwerk oder Internet durchgehend aktiv ist und läuft. Server dienen dazu, Daten für Firmenmitarbeiter, Kunden oder Internetsurfer rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen, damit auf sie zugegriffen werden kann.

Simplex-Bild
Bild, das nur mit einer (Vollton-)Farbe angelegt ist.

Sonderfarbe
Anderer Begriff für Volltonfarbe.

Sonderzeichen
Zeichen in unterschiedlichen Sprachen, die auf der jeweiligen Tastatur nicht immer vorhanden sind. Entweder müssen sie über Tastenkürzel eingegeben werden oder über bestimmte Schriftpaletten. Im Deutschen zählen zu den Sonderzeichen die typografischen An- und Abführungszeichen, das Auslassungszeichen, der Gedankenstrich, das Eszett oder die Umlaute.

Spationierung
Die Veränderung und Austreibung der Laufweite von Text. Der Abstand der einzelnen Buchstaben zueinander wird dabei vergrößert. Das Gegenteil ist die Unterschneidung.

sRGB
sRGB-Farbraum – oder Standard RGB – ist einer der kleinsten Farbräume, die verwendet werden. Manche Farben können in ihm nicht dargestellt werden. Meistens wird dieser Farbraum in einfachen Digitalkameras angewandt.

Steg
Der Rand eines Printmediums. Die Ränder beinhalten normalerweise nur Kolumnentitel, Marginalien und Paginierung. Alles, was innerhalb der Ränder liegt, gehört zum Satzspiegel.

Strichzeichnung
Ein Bild, das nur aus Schwarz und Weiß besteht, also keine Graustufenraster enthält. Strichzeichnungen werden beim Scannen mit hoher Scanaufösung von 1000 dpi und mehr gescannt, um eine scharfe Darstellung zu gewährleisten. Fälschlicherweise oft als Bitmap bezeichnet.

Subheadline
Eine Unterüberschrift, die in Printmedien unterhalb der Überschrift in kleinerer Schriftgröße einen kurzen Vorspann des Artikels enthält und zur Übersicht und Entscheidungsfindung des Lesers dient, ob er den Artikel lesen will oder nicht.

Tabulator
Tabulatoren dienen dazu, Texte oder Zahlen in Spalten aufgeteilt sinnvoll untereinander anzuordnen. Man unterscheidet dabei zwischen „links ausgerichtet“, „rechts ausgerichtet“, „zentriert“ und „Dezimaltabulator“.

Teaser
Ein Teaser – von engl. „tease“ = reizen – ist in der Werbesprache ein Anreißer, der zum Weiterlesen verlocken soll. Auf der Titelseite von Zeitschriften sind dies kurze Headlines von Artikeln, die den Leser neugierig machen sollen und auf längere Artikel in der Zeitschrift verweisen.

Textüberlauf
Text, der in einem Textrahmen oder einer Spalte zu viel ist, aus dem Rahmen läuft und meistens nicht mehr sichtbar ist. In Layoutprogrammen wird Textüberlauf durch ein bestimmtes auffälliges Zeichen in einem Textrahmen angezeigt.

Tiefdruck
Der Tiefdruck zeichnet sich dadurch aus, dass Bildstellen in der Druckform vertieft liegen, nichtdruckende Stellen dagegen erhöht. Manuelle Verfahren sind u.a. der Kupferstich und die Radierung. In der maschinellen Produktion wird der Tiefdruck fast ausschließlich für sehr hohe Auflagen (auflagenstarke Zeitungen) verwendet.

TIF
Abkürzung für Tagged Image File (Format). Ein Dateiformat für Fotos und Bilder, das auf Pixeln aufbaut und unkomprimiert ist.

Tintenstrahldrucker
Drucker, der ein Dokument aus einem Computer mittels schwarzer oder farbiger Tinte druckt. Er besitzt einen Druckkopf mit feinsten Düsen, die die Farbe in hoher Auflösung und sehr guter Druckqualität auf das Papier bringen. Hochwertige Tintenstrahldrucker arbeiten nicht mit vier CMYK-Tintenpatronen, sondern mit bis zu sieben unterschiedlichen Patronen.

Tonwert
Beliebiger, visuell wirkender Grauton zwischen Weiß und Schwarz. Die hellen Stellen eines Bildes werden Lichter, die mittleren Mitten und die dunklen Stellen Tiefen genannt.

Transparenzreduzierung
Das Konzept der Transparenz ist in PostScript unbekannt. Die Transparenzreduzierung dient daher dem Simulieren der Transparenz durch Modifizierung von Elementen in einem Layout, um eine Ausgabe zu ermöglichen. Dazu werden alle übereinanderliegenden oder sich überlappenden Elemente, die entweder selbst transparent sind oder mit transparenten Elementen in Berührung kommen, „ausgeschnitten“ und als ein zusammengefügtes, eigenständiges Bild platziert. Transparenzreduzierung betrifft nicht das Original-Layout, sondern erfolgt ausschließlich vor der Ausgabe oder dem Druck.

Triplex
Ein Bild, das aus drei (Sonder-)Farben besteht.

Trommelscanner
Scanner, der flexible Vorlagen auf Zylindern – sogenannten Trommeln – abtastet und aufzeichnet. Trommelscanner sind das qualitativ bedeutendste System für Farbreproduktionen. Die auf einem Zylinder montierte Vorlage wird von einem Laser zeilenweise Punkt für Punkt abgetastet und die Informationen zu dem Bild werden gespeichert.

TrueType-Schrift
TrueType-Schriften sind ein Schriftdarstellungsstandard für Bildschirm und Druck. TrueType-Schriften werden im Gegensatz zu Bitmap-Schriften nicht aus einzelnen Pixeln aufgebaut, sondern nach dem Prinzip einer Vektorgrafik aus Konturen.

Typografie
Gestaltungsprozess, der mittels Schrift, Bildern, Linien, Flächen und typografischem Raum auf Druckwerke und elektronische Medien angewendet wird. Mikrotypografie beschäftigt sich vorwiegend mit dem Aufbau einzelner Buchstaben und Zeichen, während Makrotypografie die Gesamtkonzeption eines Werkes aus gestalterischer Sicht behandelt.

Überdrucken
Liegen im Druck zwei Farben übereinander, gibt es zwei Möglichkeiten: Die Vordergrundfarbe spart die Hintergrundfarbe aus, oder sie überdruckt sie. Das Ergebnis ist somit eine Mischungfarbe aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe. Da dieses Vorgehen bei Schwarz unerheblich ist – Schwarz ist im Druck die dunkelste Farbe –, wird Schwarz in einem Layout fast einheitlich überdruckend eingestellt. Dies verhindert störende Farbkanten zum Hintergrund.

Überfüllung
Zur Vermeidung von Blitzern bei aneinanderstoßenden unterschiedlichen Farben, die ausgespart sind, bei Grafiken oder auch Text. Normalerweise wird bei Farbflächen von der helleren Farbe in die dunklere Farbe überfüllt. Grafik- und Layoutprogramme bieten diese Funktion an, professionelles Überfüllen sollte allerdings in der Druckerei in der Druckvorstufe erfolgen.

Umbruch
Die Zeilenschaltung eines Textes in die nächste Zeile. Generell wird der Begriff auch auf den Text in einem ganzen Dokument angewandt.

Umfluss
Eine Einstellung für Bilder, die vom Fließtext umflossen werden sollen.

uncoated
Ungestrichenes Papier, dessen Oberfläche nicht durch mineralienhaltige Gemische bestrichen wurde.

Unicode
Unicode ist ein internationaler Standard, in dem langfristig für jedes sinntragende Schriftzeichen bzw. Textelement aller bekannten Schriftkulturen und Zeichensysteme ein digitaler Code festgelegt wird. Ziel ist es, das Problem unterschiedlicher, inkompatibler Kodierungen in unterschiedlichen Ländern oder Kulturkreisen zu beseitigen.

Unterschneidung
Die Veränderung und Zusammenziehung der Laufweite von Text. Der Abstand der einzelnen Buchstaben zueinander wird dabei verringert. Das Gegenteil ist die Spationierung.

Vektorgrafik
Grafik, die aus mathematischen Vektoren besteht. Im Gegensatz zu Fotos und anderen Bildern, die aus Pixeln bestehen, können Vektorgrafiken verlustfrei skaliert werden. Gern werden Firmenlogos als Vektorgrafiken gestaltet. Das gebräuchlichste Dateiformat für Vektorgrafiken ist EPS.

Versalie
Großbuchstabe.

Vierfarbdruck
Druckverfahren, bei dem die jeweils zu druckenden Farben vor dem Druck in einem Computerprogramm in die Prozessfarben CMYK zerlegt worden sind.

Volltonfarbe
Schmuck- oder Sonderfarbe, die keine Prozessfarbe – als CMYK-Farbe – darstellt. Sie wird meistens zusätzlich zu den vier Prozessfarben im Offsetdruck angelegt. Schmuckfarben werden gern für spezielle Metall-, Silber- oder Goldtöne angelegt, die der Prozessfarbendruck nur vermindert darstellen kann. Sie wird im Offsetdruck als spezielle, vorher angemischte und standardisierte Sonderfarbe gedruckt.

Website
Geschäftlicher oder privater Auftritt mit eigener Homepage im Internet.

Wickelfalz
Ein Folder, der in sich selbst gefalzt – also gewickelt – wird.

Workflow
Arbeitsablauf in einer Arbeitsgemeinschaft oder einem Büro mit mehreren Rechnern und entsprechender Software, Ein- und Ausgabegeräten, Servern und RIPs zur Bewältigung der anfallenden Datenmengen und Gewährleistung des zu bewerkstelligenden Produktionsziels.

XTension
Zusatzprogramm – sogenanntes Plug-in –, das den Funktionsumfang von Quark XPress erweitert.

Zeichenstilvorlage
Fest eingestellte Formatierung eines oder mehrerer Zeichen als Stilvorlage, um in mehrseitigen Publikationen eine einfache und fehlerfreie Formatierung zu gewährleisten.

Zwischentitel
Eine Zwischenüberschrift in einem Fließtext, der Hinweise zum Inhalt der folgenden Absätze gibt.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 30. April 2010 um 15:32 Uhr  

Wer ist online

Wir haben 1 Gast online

Besucherzähler

Heute19
Gestern63
Woche408
Monat266
Alle17808

Wetterbericht

ClearClearoC
Humidity: 93%
Wind: NE at 5 mph
Sun 7 ⇒ 18 oC » Chance of Rain «
Mon 8 ⇒ 19 oC » Clear «
Tue 10 ⇒ 18 oC » Clear «

Mein Zwitschern bei Twitter

twitter_icon

RSS-Feed

Neuigkeiten von der Buch-Schmie.de

volleyball.jpg

Amazon Banner